Ergebnisse des Sprintrennens
Es war klasse. Bis viertel vor Zwölf dachte ich wirklich, dass ich alleine laufen würde. Aber dann kam nach und nach Konkurrenz ins Feld. Erst der Wolle, mit dem ich das ganze ausprobiert hatte. Achim wollte kneifen wegen "Achillessehne" oder so. Ist ja ein häufiger Trick von untraininerten - erst mal ne Verletzung vortäuschen um dann eine Ausrede für die miese Leistung haben zu können ;)
Dann kamen noch mehr, die direkt sagten "Wir wollen nur gucken!". Nicht so die drei Lustigen Nachteulen, die eigentlich auf dem Weg zum U-Club waren. Die waren nämlich angerufen worden "Sei mal um 12 am Congo, da ist ein Rennen". Und da waren sie auch. Zu Beginn waren wir dann echte acht Starter.
Kurz die Start-Liste gemacht während schon Testläufe absolviert wurden und dann ging es los. Allgemein war man der Annahme, dass es besser wäre "liiiiiiiiinks" zu laufen. Ich glaube die Mitte war besser. Der Suk war schnell, ist aber drei mal nicht gemessen worden. Und hatte dann auch keine Lust mehr.
Matthias ist in seinem ersten Versuch mit 27 km/h direkt in Führung gegangen, die dann auch niemand außer ihm selbst übertreffen konnte. Im dritten Versuch legte er mit 28 km/h noch mal einen drauf und war somit eigentlich Erster und Zweiter :) (Nachtrag: ich habe de Sieger heute im Akzenta gesehen und er hatte einen Raketenrucksack auf dem Rücken!)
Die Diana (auf dem Weg zum U-Club) musste sich als einziger weiblicher Starter nicht vor den Herren verstecken: mit 25, 23 und 25 km/h war sie ne echte Rakete. In meiner Nachlässigkeit habe ich nicht mit Damenbeteiligung gerechnet und auch konsequenterweise die Damenwertung vergessen. Tut mir Leid! Achim hat sie aber mit Sekt versorgt und damit den gröbsten Schaden verhindert.
Altersklassensieger war Achim, der dem Druck nicht lange genug standhalten konnte und doch gestartet ist. Mit 25, 25 und 24 km/h hat er ne ganz anständige Sohle aufs Parkett gelegt.



Inoffiziell haben aber
bestimmt 20 Leute die Radar-Anlage herausgefordert, die sich von den "offiziellen" Starts haben anstecken lassen. So auch ein "Paarlauf", der immerhin 18 km/h auf die Anzeige brachte - das Temop der Olympia-Damen auf der Marathon-Distanz.
Wolf Birke war anwesend und hat das ganze Spektakel mit seiner Optik-Flinte dokumentiert. Danke an alle Teilnehmer, Zuschauer und Unterstützer! Auch an die Nachbarn, die die halbe Stunde geringfügige Ruhestörung hingenommen haben. Und natürlich an Achim, der die Flasche Sekt gesponsort und das Congo für die Siegerehrung und Siegesfeier zur Verfügung gestellt hat! Und an Wolf, der die Bilder geschossen hat :)